KINDER UND JUGENDLICHE

Ob eine kieferorthopädische Behandlung bei Ihrem Kind notwendig ist und zu welchem Zeitpunkt hängt sehr von der Kiefer- und Zahnfehlstellung ab.

Generell ist es immer sinnvoll, Kinder so früh wie möglich, eventuell sogar schon im Vorschulalter vorzustellen.

Meist ist noch keine Behandlung notwendig, aber häufig spielen auch andere Komponenten eine Rolle, wie beispielsweise die Funktion der Zunge, atmet das Kind durch den Mund oder die Nase, liegt ein schwacher Muskeltonus vor und Vieles mehr.

Eine Vorbehandlung beim Hals-, Nasen- Ohrenarzt, eine logopädische oder auch eine physiotherapeutische Vorbehandlung können häufig entscheidend zu einer verbesserten Gebissentwicklung beitragen.

Wann dann die eigentliche kieferorthopädische Behandlung beginnt, muss individuell festgelegt werden. Gleiches gilt auch für die Auswahl der Zahnspangen. Eine Antwort auf die Frage, ob ein herausnehmbares oder festsitzendes Gerät besser oder schlechter ist, gibt es nicht. Auch hier ist wiederum die Art der Zahn- oder Kieferfehlstellung entscheidend.

Noch ein wichtiger Hinweis:

Nach der letzten Gesundheitsreform im Jahr 2004 wurden viele Zahn- und Bissfehlstellungen ausgegrenzt, das heißt, sie werden nicht mehr von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Es ist daher überlegenswert, eine private Zusatzversicherung für kieferorthopädische Behandlungen rechtzeitig abzuschließen, also möglichst einige Jahre vor dem Behandlungsbeginn. Das gilt besonders für Jugendliche.

Eine Übersicht erhalten Sie unter: www.zahnzusatzversicherung-experten.de